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Geschichte Norwegens
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Geschichte Norwegens

 

Die Geschichte Norwegens ist sehr interessant und reicht bereits 12.500 Jahre zurück. Spuren der ersten Besiedlung wurden anhand von Steinwerkzeugen und später anhand von einzigartigen Felszeichnungen, zum Beispiel in Alta, festgestellt. Bereits zu jener Zeit, also 10.500 v. Chr., benutzten die Menschen in Norwegen Boote, die später die Tradition der Wikinger begründen sollten. Die Nachfahren, wie zum Beispiel Thor Heyerdahl, haben erstaunliche Entdeckungsreisen und Weltumseglungen gemacht und gehören zu den Pionieren der Forscher.

Anfangs lebten die Menschen in Stämmen, ab dem 7. Jh. begann man, das Land in kleine Reiche aufzuteilen und damit eine Art Regierungssystem einzuführen. Die Zeit der Wikinger begann ca. 100 Jahre später. Die Wikinger Norwegens waren weniger Barbaren, sondern mehr Händler, denn überall dort, wo sie landeten errichteten sie Handelsposten. Es ist berichtet, dass norwegische Wikinger schon mit Völkern des Orients und Asiens regen Handel trieben. Die ersten Könige der Norweger waren Wikinger, unter ihnen Namen wie Harald Blauzahn, Ethered oder auch Erik Magnusson.

Die Geschichte in Norwegen ist auch mit der Geschichte Schwedens und Dänemarks verbunden. Ein sehr gutes Beispiel hierfür ist die Kalmarer Union, die von 1389 - 1521 bestand. Diese Union kam auf Drängen Dänemarks zustande und hatte hauptsächlich wirtschaftliche Ziele, vor allem die Bedeutung der Länder in der Hanse sollte damit gestärkt werden. Es folgten mehre Unionsversuche mit Dänemark und Schweden, die alle nicht lange von Bestand waren. Nach dem Untergang Napoleons musste Dänemark Norwegen an Schweden abtreten, so dass das Land bis 1814 zu Schweden gehörte und kein eigener Staat war.

In der Zeit der Weltkriege hat Norwegen es immer verstanden, seien Neutralität nach außen zu wahren, selbst wenn es im zweiten Weltkrieg von Deutschland besetzt und dem Land und der Bevölkerung großer Schaden zugefügt wurde. Die Widerstandsbewegung war jedoch in kaum einem Land größer als in Norwegen. Nach Ende des Krieges entwickelte sich in Norwegen schnell eine prosperierende Wirtschaft und das Land hat sich seitdem immer stark für den Frieden eingesetzt. So ist es bildhaft, dass Norwegen jährlich den Friedensnobelpreis vergibt, während die anderen Preise in Schweden vergeben werden.

Wie auch in Schweden war die Demokratie in Norwegen schnell früh verwurzelt. Die Norweger führten früh ein allgemeines Wahlrecht, auch für Frauen, ein, die ersten öffentlichen Schulen wurden früher ins Leben gerufen als beispielsweise in Deutschland. Auch die Arbeiterbewegung gehörte immer zum Leben der Menschen und zeigt, dass die Demokratie und die Selbstbestimmung fest zur Geschichte in Norwegen gehören.